Workflow- und Prozesssteuerung
Die Workflow- und Prozesssteuerung im iLIMS sorgt dafür, dass Laborabläufe nicht nur digital dokumentiert, sondern aktiv geführt und automatisiert werden. Vom Auftragseingang über Probenmanagement und Analytik bis zur Freigabe und Berichtserstellung greifen alle Schritte ineinander – regelbasiert, transparent und in Echtzeit. So wird aus vielen Einzelaktionen ein durchgängiger, standardisierter Laborprozess.
End-to-End Prozessketten
iLIMS macht Laborprozesse „aus einem Guss“ statt isolierter Einzelschritte
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Durchgängige Abbildung des gesamten Proben-Lifecycle (Auftrag, Probe, Analytik, Bericht, Archiv)
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Klare Prozessphasen mit definierbaren Übergängen
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Automatische Nachverfolgung, wo sich eine Probe oder Analyse im Prozess befindet
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Einheitliche Steuerung über alle Laborbereiche hinweg
Statusmodelle und Regelwerke
iLIMS steuert Prozesse aktiv über Regeln, nicht nur über manuelle Disziplin
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Frei definierbare Status für Proben, Analysen, Aufträge, Geräte und Berichte
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Status-abhängige Berechtigungen (z. B. „freigegeben“ = nicht mehr änderbar)
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Automatische Statuswechsel durch Ereignisse (z. B. Messwert erfasst Analyse „in Prüfung“)
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Eskalations- und Sperrlogik bei Abweichungen oder Fristüberschreitungen
Automatische Berechnungen und Ergebnisableitung
Laborsteuerung wird planbar, sichtbar und messbar
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Automatische Generierung von Arbeitslisten nach Methode, Bereich, Gerät, Priorität oder Termin
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Aufgabenverteilung an Teams/Arbeitsplätze inkl. Zuständigkeiten
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Batch- und Serienfähigkeit (z. B. Sammelläufe, parallele Analytik)
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Rückmeldung und Fortschritt in Echtzeit (Dashboard/Listen)
Automatisierung und Trigger
iLIMS reduziert Routineaufwand und minimiert menschliche Fehlerquellen
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Regelbasierte Workflows („wenn-dann“ Logik) für Standardprozesse
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Automatisches Anlegen von Analysen/Parametern je Auftrag oder Matrix
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Trigger bei Grenzwertverletzungen (z. B. Nachmessung, QM-Review, Hinweis)
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Automatisierte Berechnung, Bewertung und Berichtsfreigabe nach definierten Regeln
Termin-, Fristen- und Prioritätssteuerung
Deadlines werden nicht „gehofft“, sondern systemseitig gemanagt
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Hinterlegte Bearbeitungsfristen je Auftrag, Analyse oder Kunde (SLA)
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Prioritätslogik (z. B. „Eilauftrag“, „Routine“, „Stopp bei Abweichung“)
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Frühwarnungen bei drohenden Terminüberschreitungen
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Transparente Planung für Personal- und Gerätekapazitäten
Schnittstellen in den Prozess
iLIMS ist die Prozessdrehscheibe, nicht nur eine Datenablage
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Einbindung externer Datenquellen in Workflows (z. B. Probenahme-App, Geräte, ERP)
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Automatische Übergaben zwischen Modulen ohne Medienbruch
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Statusrückmeldungen an nachgelagerte Systeme/Portale (optional)
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Einheitliche Prozesslogik trotz heterogener IT-Landschaft
Transparenz, KPIs und Prozessmonitoring
Prozesse werden messbar – und damit gezielt optimierbar
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Dashboards mit Live-Status zu Proben, Analysen, Auslastung und Engpässen
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KPI-Auswertungen (z. B. Durchlaufzeiten, Termintreue, Abweichungsraten)
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Filter- und Drilldown-Funktionen bis auf Probe/Methode/Team-Ebene
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Grundlage für kontinuierliche Prozessverbesserung (KVP)
Ausnahmebehandlung und flexible Prozesspfade
iLIMS bleibt stabil im Standard – und flexibel im Ausnahmefall
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Unterstützt Sonderfälle wie Nachforderungen, Re-Analysen, Teilfreigaben
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Abweichungen können Prozesspfade gezielt verändern (z. B. QM-Zwischenstufe)
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Dokumentierte Gründe für Abweichungen vom Standardworkflow
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Kein „Workaround“ außerhalb des Systems nötig
Weil jedes Labor anders ist.
iLIMS ist frei konfigurierbar und wird je nach Laborart (Auftrags-, Betriebs-, Forschungs- oder Branchenlösung) unterschiedlich zusammengesetzt. Die Workflow- und Prozesssteuerung ist daher ein zusammenhängender Funktionsblock aus Basismodul und optionalen Erweiterungen.
Anpassung durch Schulung selbst möglich
statt Feature nur per Ticket
Lokale Datenhaltung oder hybrid in der Cloud
statt Cloudpflicht
Module sinnvoll kombinierbar
statt fester Funktionsumfang
Direkter Support
statt Lange Wartezeiten bei anderen Anbietern